MARIA MAGDALENA
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Kindern Grenzen setzen


Da ich zwei Buben Jahrgang 97/01 habe, begleitet mich dieses Thema schon viele Jahre. Mit meinem WISSEN, das ich heute habe, verlange ich von meinen Kindern nicht, dass sie anderen Menschen die Hand geben müssen, wenn sie das nicht wollen. Auch zwinge ich sie nicht, anderen Menschen in die Augen zu schauen. Was dabei energetisch ablaufen kann, erfahren wir, wenn wir uns mit LICHT-und LIEBESARBEIT beschäftigen (siehe www.puramaryam.de). So lass ich die Kinder selbst entscheiden, wie sie mit anderen in Kontakt treten möchten. Dabei weise ich sie daraufhin, dass die andere Person sich durch das Verhalten abgelehnt und nicht genügend wertgeschätzt fühlen könnte. Gerade aber diese Situation gibt uns die Möglichkeit zu spüren, inwieweit wir unseren Selbstwert vom Verhalten unseres Gegenübers abhängig machen und kann uns zeigen, dass wir noch an uns arbeiten dürfen.

Oft ist es so, dass uns unsere Mitmenschen  spiegeln und Kinder ( siehe auch: Kinder als Spiegel der Eltern ) tun das auch, sofern sie nicht schon so dressiert wurden, dass ihr natürliches Empfinden nicht mehr zum Ausdruck kommt. Das Verhalten der Kinder deutet Konflikte an, deren wir uns meist nicht bewusst sind. So erging es mir oft, dass ich an einen eigenen Schmerz erst durch die Unverschämtheit, das " unmögliche " Verhalten meiner Kinder herankam. Manchmal bekamen sie noch Verstärkung durch Freunde. Normalerweise würde man sagen, solche freche und ungezogene Kinder laden wir nicht mehr ein, aber wenn man tiefer blickt, haben sie sich bereit erklärt, uns diesen Dienst zu erweisen. Siehe auch: Die vorgeburtliche Lebensabsprache und Wir sind keine Opfer/Wir haben uns unseren Lebensfilm selbst ausgesucht.

Wenn wir Entscheidungen treffen oder Forderungen an unsere Kinder stellen, tun wir gut daran unsere Gründe, unsere Motivation zu hinterfragen. Geben wir vielleicht unbewusst Muster weiter, die wir von unseren Eltern/Erziehern übernommen haben und die das Kind in seiner Entwicklung hemmen könnten? Immer wieder sich in das Kind hineinzuversetzen ist hierbei eine große Hilfe, da wir von anderen, ob Kind oder Erwachsener nichts verlangen sollten, was wir selbst nicht wollen. Getreu nach dem Motto: " Ihr sollt den anderen tun, was Ihr wollt, dass man Euch tue" (siehe www.puramaryam.de).
Als mein älterer Sohn noch sehr klein war, schimpfte ich immer mit ihm, wenn er hinfiel oder sich wehtat. Ich war gefangen in diesem Verhalten, merkte es selbst gar nicht, was ich ihm damit antat. Damit zeigte ich ihm, dass es nicht in Ordnung war, wenn ihm ein Missgeschick passierte und er weinte, also sein momentanes Gefühl ausdrückte. Ich war kaum in der Lage, ruhig zu bleiben und ihn einfach kurz zu trösten. Hier zeigte sich auch eine grosse Angst, dass dem Kind etwas passieren könnte und die Ursache dafür liegt in den noch unbewältigten Erlebnissen der Vergangenheit, in unseren früheren Leben. Als sich dann der jüngere Sohn wehtat, merkte ich an der Reaktion des Älteren die Auswirkung meines früheren Verhaltens, er gab es so weiter, wie ich mich damals verhalten habe. Das bestürzte mich sehr und es dauerte eine ganze Zeit lang, bis wir es wieder einigermassen herausgearbeitet hatten. Heute sage ich "DANKE" für diese Schulung, denn ohne sie, würde ich vieles nicht verstehen. Was hat das damit zu tun Grenzen zu setzen, wird vielleicht der eine oder andere sich fragen. Sehr viel sogar, denn wenn man verstehen kann, woher manches Verhalten kommt, kann man anders darauf reagieren. Ist es vorstellbar, dass man ein Kind, das ein anderes schlägt, statt mit ihm zu schimpfen, in den Arm nimmt und ihm sagt, dass das nicht in Ordnung ist, man es aber sehr LIEB hat?
Es ist sehr wichtig Kindern Aufmerksamkeit zu schenken, sie im positiven Verhalten zu bestärken und zu loben, damit sie nicht mit negativem Verhalten unsere Aufmerksamkeit erzwingen müssen. Es gibt für einen Menschen nichts Schlimmeres, als nicht oder wenig beachtet zu werden. Siehe hierzu die 3.ESSENER SCHRIFTROLLE (Neufassung)
Es hilft uns sehr mit der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE (siehe Anleitung zur SELBSTHEILUNG www.puramaryam.de) an uns zu ARBEITEN und uns zu trainieren immer länger alles was wir tun aus der LIEBE heraus zu tun. In Konfliktsituationen können wir bewusst in die LIEBE  und mit unserer Aufmerksamkeit auf unser HERZ-chakra (in der Mitte der Brust) gehen und GOTT um HILFE bitten.
Genauso verhält es sich mit dem Setzen von Grenzen.Wenn wir in der LIEBE sind, fällt es uns leichter Grenzen, wo sie noch nötig sind "richtig" zu setzen, weil alles, was nicht LIEBE ist, verwandelt wird in die KRAFT, die uns eigentlich INNE-wohnt. Alles, was wir in uns erlösen und verwandeln, wird auch unseren Kindern zugute kommen.
Wir können aber auch ganz gezielt für unsere Kinder ARBEITEN (siehe www.puramaryam.de), indem wir uns täglich Zeit dafür nehmen. Damit bekommen auch wir selbst LICHT und LIEBE geschenkt.
Kinder halten uns mit ihrem Verhalten einen Spiegel vor und verweisen uns auf uns selbst. Ständige Streitereien und gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Kindern sollten uns aufmerksam machen, dass wir möglicherweise unsere eigenen Gefühle nicht wahrnehmen und damit verdrängen. Ich habe ausserdem festgestellt, dass mich meine Kinder durch ihr Kranksein (siehe im Über mich) in den ersten Lebensjahren motivierten, NEUE WEGE der HEILUNG zu suchen. Es war mir einfach zu  wenig nur Cortison zu geben. Ich erkenne natürlich an, dass es als Notfallmittel durchaus seine Berechtigung hat. So erklärt es sich für mich, warum mir meine Kinder manches abgenommen hatten (siehe Allergie Sonnenmilch).
Grenzen sollten dort gesetzt werden, wo ein Verhalten die Bedürfnisse eines anderen missachtet oder zu sehr beschränkt, wenn fremdes oder gemeinsames Eigentum beschädigt wird. Grenzen setzen wird weniger notwendig, wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorausgehen und den Kindern vorleben, wie sie sich verhalten sollen.
Wenn zu viele Grenzen gesetzt werden, wenn Kinder ständig ermahnt und beschränkt werden, behindert dies ihre Entwicklung. Auch ständige Warnungen der Eltern vor diesen oder jenen Gefahren sind kontraproduktiv und können die Kinder sogar neugierig machen.
Wir können unsere Kinder nicht immer begleiten und schützen. Sie müssen lernen, sich selbständig zu bewegen. Um das zu üben, brauchen sie Freiräume, die sich nach und nach erweitern. So können sie ihre eigenen Kräfte erproben und Erfahrungen sammeln - auch dadurch, dass sie Fehler machen.
Auf meinem Weg erlebte ich, dass ich nicht die Kraft hatte etwas durchzusetzen, mich überreden liess, etwas zu tun oder zuzulassen, was ich eigentlich nicht wollte, da ich ab einem bestimmten Punkt darauf verzichtete, Gewalt anzuwenden.( Ich meine mit Gewalt, die zerstörerische Kraft, die sich im Schlagen des Kindes und einem unkontrollierten Umgang mit dem Kind, indem wir unsere eigene Wut herausschleudern, ausdrückt. Schnell sind Worte der Herabsetzung ausgesprochen, die das Kind bei der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls behindern. Nach meinem Empfinden können wir durchaus in der LIEBE sein und auch "in gerechtem Zorn" unserem Anliegen Geltung verschaffen, was aber heisst, die Situation unter Kontrolle zu haben und dem Kind nicht zu schaden.) Dabei lernte ich sehr viel und nahm die Führung meiner Kinder wahr und es konnten Dinge geschehen, die in einem für mich" normalen" Tagesablauf keinen Platz gehabt hätten. An einem Nachmittag wollte mein jüngerer Sohn nicht zum Kinderturnen und schaute ziemlich lange Fernsehen. Ich schaute mit, weil er mich darum bat. Zum einen sah ich, was heute für Kindersendungen gezeigt werden. Ich stellte fest, dass sehr viel spirituelle Inhalte eingearbeitet sind. Ausserdem sah ich " zufällig " einen Ausschnitt aus der Sendung " Wunderwelt Wissen ", in dem gesagt wurde, dass über die DNS nachweisbar ist, dass alle Menschen (Rassen) von einer Ur-Eva abstammen. Generell halte ich es aber für sehr bedenklich, wenn Kinder viel fernsehen, setze hier eine Grenze und plane auch bewusst Zeit ein, die ich mit meinen Kindern mit anderen Beschäftigungen verbringen kann. Gerade auch beim Fernsehen sollten wir unser eigenes Verhalten anschauen. Früher ging es mir manchmal so, dass ich nach einem Film, der mir sehr gut gefiel, eine ungeheure Leere empfand und nachdem ich den Fernseher ausgeschaltet hatte dachte ich: Und was habe ich jetzt für mich? Seit ich mich aufmachte, mich selbst kennenzulernen und dann auch anfing mit der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE an mir zu ARBEITEN (siehe www.puramaryam.de) ist mein Leben so spannend geworden, dass mir Fernsehen nicht mehr so wichtig ist und ich deshalb recht selten schaue.
Darüber, wo und wie Grenzen gesetzt werden sollten, bzw. in der Kindererziehung sind sich Erwachsene nicht immer einig. In Konfliktsituationen ist es hilfreich innezuhalten und ganz bewusst die BEDINGUNGSLOSE LIEBE zu erzeugen (siehe www.puramaryam.de), um die Situation zu harmonisieren. Dies kostet manchmal grosse Überwindung, ist jedoch die beste Entscheidung.

Es ist mir klar, dass wir nicht perfekt sind im Vorbild sein für unsere Kinder, oder dabei, die Grenzen zu setzen. Doch schon der Wille zur Veränderung und die Umsetzung des Erkannten wird nach und nach alles verändern. Siehe auch die Seite Erziehung ist....
 

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