| Mein zweiter Anlauf Skifahren zu lernen
Februar 2008:
Vor einigen Wochen entschlossen wir uns in diesen Sportferien Skifahren zu
lernen. Das Thema kam auf, weil in der sechsten Klasse die Kinder hier zum
Skifahren gehen und deshalb sollten unsere Kinder möglichst vorher schon
skifahren lernen, um bei dieser Klassenfahrt mitfahren zu können. Wir
Eltern machten vor über 10 Jahren ab und zu Langlauf und ich hatte vor
über 20 Jahren nach
einem etwas missglückten Alpinskiurlaub keine Motivation mehr. Damals ging ich
unvorbereitet mit einer Gruppe zum Skifahren, ohne mich genau zu
informieren, wie das in etwa abläuft, wie das Skigebiet aussieht und ohne
einen Skikurs zu buchen.
Die Vorstellung, dass nur die Kinder skifahren können gefiel mir nicht so
sehr, ich dachte daran, dass es schön wäre, wenn wir als Familie zusammen
skifahren gehen könnten, zumal das uns am nächsten gelegene Skigebiet nur
etwa eine halbe Stunde entfernt ist. Beim Abendspaziergang sprach ich mit meinem Mann
darüber und ich spürte über mein linkes Knie deutlich, dass ich mich dazu
durchringen sollte einen zweiten Anlauf zu machen. Ich bin noch nicht zu
alt, ich kann das noch lernen. Aber diesmal werde ich es anders anpacken,
ich besorge mir eine solide Ausrüstung und nehme an einem Anfängerskikurs
teil. Zur Vorbereitung bin ich in den Wochen davor regelmässig mit Stöcken
walken (Nordic-walking) gegangen. Hierfür hatte ich schon vor ca.1 1/2
Jahren einen Kurs besucht. Auch habe ich mir im Internet die uns am
nächsten liegenden Skigebiete angeschaut. Mein erster Anlauf war zwar
nicht so sehr erfolgreich, doch hat er mir einiges an Erfahrung
mitgegeben. So beschlossen wir, dass die ganze Familie nun einen Skikurs
besuchen soll und starteten gleich am Montag durch.
Da sehr viele Kinder einen Skikurs machen wollten, gab es für uns
Erwachsene keinen Lehrer und wir konnten erst am Dienstag beginnen. Das
war gut so, denn wir mussten nach unseren Kindern etwas schauen, die zuvor
noch nie auf Skiern standen. Am Dienstag begann dann unser Skiabenteuer in
Form eines 2-stündigen Kurses mit einem Privatlehrer. Es war gut,
dass wir nur zu zweit waren, so bekamen wir ein intensives Training, das
auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten war. Am nächsten Tag hatten wir
weitere 2 Stunden bei einem anderen Lehrer. Es war sehr schön zu sehen,
wie es unterschiedlich und bereichernd war von verschiedenen Lehrer
unterrichtet zu werden. An diesem 2. Tag fiel ich gleich dreimal hin und
holte mir blaue Flecken. Am Schluss sollten wir dann auf einem für uns
recht steilen Stück zurück zum Ausganggspunkt fahren. Mein Mann fuhr
voraus und sagte noch zum Skilehrer: " Da willst du, dass ich hinunter
fahre? " Ich hörte es und etwas in mir machte "Klick" und für mich war
ganz klar, dass ich mich da nicht runter traute. Am nächsten Tag war ich
ängstlicher als zuvor und es löste sich Schmerz in mir und doch hatte ich
die Gewissheit, dass ich diese Phase überwinden werde und auf keinen Fall
aufgebe. Der Skilehrer forderte mich auf schneller zu fahren, damit ich
ein Gefühl für Geschwindigkeit bekam, da ich aber Angst hatte, hielt er
mich zum Teil fest dabei. Ich stellte fest, dass ich erst nicht traute,
dass er mich halten kann und war überrascht, wie gut das ging. Da ich mich
aber immer noch nicht sicher genug fühlte, buchte ich für den nächsten Tag
nochmal Privatunterricht nur für mich allein und freute mich, als ich sah,
dass es diesmal ein älterer Skilehrer war, der sehr einfühlsam war und mir
ein Gefühl der Sicherheit vermitteln konnte und mich auch forderte. Erst
prüfte er, wie ich fahren konnte, um dann mit mir vom Übungshang weg zur
nächstgrösseren Piste zu gehen. Er erklärte mir, dass sich alles im Kopf
abspielen würde und gar nicht so sehr von der körperlichen Kondition
abhinge und wies mich daraufhin, dass ich mit mir auch Geduld haben müsse.
Da konnte ich ihm nur recht geben, denn ich hatte sehr deutlich
wahrgenommen, welche Gedanken kamen, während ich die Abfahrt machte. Ich
musste regelrecht die Gedanken: " Das kann ich nicht, um diese Kurve komm
ich nicht rum, usw. " auswechseln in: " Das kann ich, ich schaffe die
Kurve, ich brauche nicht aus dem Lift fallen, das habe ich schon vor 20
Jahren ausprobiert, usw.". Nachdem ich dies ganz deutlich wahrgenommen
hatte, bemerkte ich plötzlich, wie ich den Hang hinab geleitet wurde von
meinen Engeln, sie gaben mir Kommandos: " Das nächste Mal die Kurve etwas
steiler nehmen, ja das schaffst du, das geht, usw." Ich habe mich im
Grunde genommen so wohl auf diesen Skiern gefühlt, es war so, dass ich
dachte, skifahren habe ich schon mal in einem oder in mehreren Leben
gekonnt, es war mir so vertraut.
Als ich im Lift sass, dachte ich daran, dass es so wichtig war einen
Lehrer zu nehmen, der mir den Anfang erleichterte, um jetzt das, was ich
gelernt habe zu üben, und ich darf mich jetzt von meinen Engeln leiten
lassen, denn ich habe genug Sicherheit gewonnen.
Ich nahm mir vor, das Gelernte jetzt zu üben, um mir dann in der nächsten
Skisaison den Stockeinsatz zeigen zu lassen. Ich bin es mir wert, weitere
Hilfe eines Skilehrers in Anspruch zu nehmen, damit es besser gelingt.
In dieser Woche träumte ich davon, einen Vortrag über HEIL-und
BEWUSSTSEINSARBEIT zu machen und dies stand in Beziehung zu meiner
gekonnten Skiabfahrt im Traum. Dies verstehe ich so, dass ich sehr
intensiv mit der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE an mir ARBEITEN werde ( siehe
Anleitung zur SELBSTHEILUNG
www.puramaryam.de ), um dann irgendwann in der Lage zu sein einen
Vortrag auszuarbeiten.
Alles in allem habe ich eine sehr anstrengende Woche hinter mir, bin aber
sehr zufrieden und der Anfang des Skifahrenlernens ist geglückt, ganz so
wie ich es mir gewünscht habe.
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