MARIA MAGDALENA
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Wann fängt Weihnachten an?

ROLF KRENZER

Wenn der Schwache
dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke
 die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas
 mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute
 bei dem Stummen verweilt
und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise
 laut wird
 und das Laute
 still,
wenn das Bedeutungsvolle
 bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige
 wichtig und gross,
wenn mitten im Dunkel
 ein winziges Licht
Geborgenheit,
helles Leben verspricht
und du zögerst nicht,
sondern du
gehst
so wie du bist
 darauf zu,
dann,
 ja, dann
 fängt Weihnachten an.

(C) Rolf Krenzer Erben, Johannstr.11, D - 35683 Dillenburg

*

Folgende Gedanken kamen mir zu diesem schönen Gedicht:

Vergebung ist sehr wichtig. Mit dem, was die "Starken" uns vielleicht zugefügt haben, durften wir wichtige Erfahrungen machen.

Zu erkennen, was in den vermeintlich Schwachen steckt; die Menschen, die es in dieser Gesellschaft zu "nichts" bringen, wenig oder gar nicht erfolgreich sind. Sie tragen die Mühsal der Welt in sich und wissen es oft gar nicht. Wahrzunehmen, dass z.B. die Herzen behinderter Menschen eine grosse Wärme ausstrahlen, sie also dem Reich GOTTES viel näher sind. Dagegen wirken viele " Normale " verschlossen und distanziert.

Zu erkennen, dass für alle genug da wäre, gäben wir von dem, was wir momentan nicht brauchen an die Bedürftigen ab. Was hält uns davon ab? Die Angst, dass wir selbst einmal bedürftig sein könnten und dann vorgesorgt haben sollten. Dies kommt von Erfahrungen, Erlebnissen, die uns geprägt haben und uns nun fest umklammern. Wir dürfen diese Klammern nun lösen und erkennen, dass wenn wir geben auch uns gegeben wird, nämlich genau so viel, wie wir brauchen, um unsere Lebensaufgabe zu erfüllen.Wir brauchen heute nicht mehr in Armut durchs Leben gehen.Vertrauen wir dem Reich GOTTES, das LIEBE und FREUDE ist und damit auch die FÜLLE des Lebens beinhaltet.

Oft sind wir laut und geschwätzig, um uns ist es laut und geschäftig, dabei sind wir aber leider nicht mehr in der Lage, die leise Stimme in unserem HERZEN zu hören, die uns Wichtiges mitteilen will. Es ist auch wichtig, dass die eher stillen Menschen lernen sich auszudrücken, um selbst die BOTSCHAFTEN ihres HERZENS deutlicher wahrzunehmen. Bei mir ist es oft so, dass ich, wenn ich zu jemand anderem etwas sage, eigentlich auch für mich selbst eine BOTSCHAFT bekomme. Also traut Euch, Euch zu äussern. Ebenso sollte man Wut oder Ärger ausdrücken, so holt man es hervor, es wird greifbar und bekommt Zuwendung und kann uns nicht mehr unbemerkt schaden, krank machen. Am besten macht man das zuerst für sich in der Stille, man überlegt, was man dem anderen sagen will. Eine grosse Hilfe ist hierbei, sich nicht klein zu machen und in die LIEBE zu gehen, aber auch zu bereuen, wo wir gefehlt haben und zu vergeben, uns und dem anderen Menschen. So klärt sich bereits vieles im Voraus und das eigentliche Gespräch kann besser gelingen.

Wenn wir mit der LIEBE ARBEITEN, dabei immer deutlicher die Stimme unseres HERZENS/Gewissens wahrnehmen, setzen wir auch andere Prioritäten. Was uns zuvor wichtig war, verliert an Bedeutung. Anderes bekommt einen neuen Stellenwert.

Nehmen wir unsere Aufgaben an, ARBEITEN wir mit der BEDINGUNGSLOSEN LIEBE und dem LICHT GOTTES (siehe Anleitung zur Selbstheilung www.puramaryam.de). Nehmen wir uns an und LIEBEN uns selbst, auf dass unser Leben immer heller werden kann!
 

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