MARIA MAGDALENA
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Wir sind keine Opfer, wir haben unseren Lebensfilm selbst ausgesucht

Textstelle aus dem Buch: Die Frequenz der Ekstase - Bewusstseinsentwicklung durch die Kraft des Lichts von Chris Griscom

Mit der Daumenmethode kam ich auf die Seite 81 las und auf der Seite 83 habe ich dann eine Stelle gefunden, bei der ich dachte: Ja das durfte ich auch lernen:

...Die erste Lektion , die ein Heiler zu lernen hat, ist, dass wir kein Recht haben, einem anderen Wesen Krankheit oder Tod wegzunehmen. Das liegt nicht in unserer Macht. Ein Heiler darf dem Kranken Energie " leihen", und dessen Seele kann dann selber ihre Wahl treffen. Wir bieten nur die Energie an, die eine klare Entscheidung unterstützt.
Diese Lektion war sehr hart für mich, damals in El Salvador, als ich das sterbende Baby in meinen Armen hielt. Irgendetwas in mir schrie damals: "Wo in aller Welt steckt Gott mitsamt seiner Gerechtigkeit? Und wieso kann das hier passieren? Warum müssen diese unschuldigen Babys hier sterben?" Das war ausschlaggebend für einen Entwicklungsprozess, der mir jetzt erlaubt, meiner aus tiefstem Herzen kommenden Überzeugung Ausdruck zu verleihen, dass es keine Opfer gibt. Sobald wir imstande sind, das karmische Hologramm eines Menschen zu sehen, die Akasha-Aufzeichnungen einer menschlichen Seele, werden wir begreifen, warum dieses Baby sich dafür entschieden hat, geboren zu werden, um zu sterben. Alles, was wir tun können, ist, diese Entscheidung zu respektieren und nicht blindlings zu versuchen, sie zu missachten oder wegzunehmen.
Es ist sehr wichtig, dass wir verstehen lernen, was Mitgefühl oder Mitleid ist. In unserer Gesellschaft werden wir dazu erzogen, Mitleid zu haben. Aber das ist das Schlechteste und Verkehrteste, was man für einen Emotionalkörper tun kann. Fühlen wir diesen Unterschied. Wenn jemand krank ist oder ein schreckliches Erlebnis hatte, und wir sagen: "Das ist entsetzlich. Das hätte dir nicht passieren dürfen", dann tun wir nichts anderes, als den Emotionalkörper jenes Menschen in seiner starren Vorstellung von sich selbst, dass er zum Opfer geboren sei, noch (zu) bestärken. Was folgt, ist, dass der Emotionalkörper eine Energie schafft, die an jenem Vergehen, was es auch gewesen sein mag, festhält. Er wird in seiner Haltung, seinen Vorurteilen gegenüber diesem Vergehen bekräftigt, was dazu führt, dass dieser Mensch davon nicht mehr ablassen kann und will. Wir haben ihn also in diese "Positionalität" hineingedrängt. Wenn wir jemand ermutigen, sich auf diese Weise zu verhärten, dann ist eine Heilung sehr unwarscheinlich, und der Täter hat hohe Schulden bei diesem Emotionalkörper.
Anstatt Mitleid zu üben, sollten wir lernen, Mitgefühl zu entwickeln
(indem wir unseren eigenen Emotionalkörper reinigen und wissen dann aus Erfahrung. MM siehe die Anleitung zur SELBSTHEILUNG www.puramaryam.de). Wir müssen eine Haltung einnehmen, die besagt: "Du hast dir das selbst ausgesucht und kannst auch damit fertigwerden." Wir sind hierhergekommen, um Lösungen zu finden. Wir sind hier, um durch das Erkennen dieser Art von Wahrheit den karmischen Zyklus zu durchbrechen. Wenn wir den Menschen helfen wollen, dann müssen wir ihnen helfen zu begreifen , dass sie selbst eine Wandlung herbeiführen können und dass es keine Strafe gibt. Bestrafung ist nicht unser Schicksal. Wir leiden und sterben nicht, um bestraft zu werden, sondern um zu wachsen - nur für unser seelisches Wachstum erleben wir diese Dinge. Wir selbst suchen uns den Film aus und können ihn jederzeit auswechseln, sollte es uns zuviel werden. Die Menschen müssen verstehen, dass sie nicht Opfer von irgendwem oder irgendwas sind...
 

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