MARIA MAGDALENA
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Die vorgeburtliche Lebensabsprache

Textstelle aus: "Die Engel geben Antwort    auf Fragen nach dem Sinn des Lebens" von Alexa Kriele

Tut jetzt einmal einen mutigen Schritt. Nehmt an, ihr selbst hättet all das, was in der zweiten Spalte steht, üben, lernen, praktizieren, erfahren, trainieren, entdecken wollen. Dann kommt ihr zu einem neuen Blick auf die Vergangenheit, nämlich: Das, was euch widerfahren ist, hat dazu geführt, dass ihr ganz Bestimmtes in euch entwickeln und kultivieren konntet. Habt ihr es vielleicht deshalb selbst so gewollt?

Die Frage ist, ob die grundsätzliche Entscheidung zu diesem Leben eine freie war oder nicht. Das Wissen um die vorgeburtliche Lebensabsprache verhilft euch zu dem Bewusstsein: Die so genannnten Fremdbestimmungen habe ich mir selbst bestimmt, weil ich lernen wollte, damit umzugehen. Und was ich will, das kann ich auch!

Nehmt einmal an: "Ich wollte alle diese Dinge üben, ich habe die Entscheidung zu diesem Leben frei getroffen. Da wollte ich hineinspringen und geboren werden." Dann sind die Fremdbestimmungen immer noch Fremdbestimmungen, aber sie basieren alle auf einer grundsätzlichen, freien Entscheidung zu diesem Leben. Sie werden so lange gebraucht, wie sich die entsprechende innere Fähigkeit, Kraft, Tugend, Stärke ausbilden, weiterbilden und kultivieren möchte. Deshalb war es für den Blick in die Vergangenheit wichtig, die Opferseite zunächst etwas zu übertreiben. Denn ihr habt die Fremdbestimmung in Wirklichkeit selbst gewollt, damit diese - vielleicht noch wenig ausgebildeten - Fähigkeiten gefördert werden. Was fordert, das fördert!

Meidet also diesen negativen Erziehungsblick: Wo hatte das Leben den Knüppel in der Hand, um mich zu strafen, um mir Schwächen auszutreiben, mich zu schleifen oder zu krümmen oder zum Geradestehen zu zwingen? Blickt es vielmehr so an: Wo hat das Leben mir die Chance gegeben, etwas zu lernen, zu meistern, zu verstärken, zu kultivieren, mir einer Kraft überhaupt erst einmal bewusst zu werden, sie mit einzubeziehen in meine Lebensführung?

Jetzt zeigt sich: Was ihr zunächst als Fremdbestimmung erfahren habt, habt ihr euch in Wirklichkeit selbst bestimmt. Das gilt selbst für die mit dem Leben verbundenen Altersabläufe. Ihr hättet euch ja nicht inkarnieren müssen. Wer sich freiwillig inkarniert, ist bereit, sie auf sich zu nehmen. Erst recht gilt es für die gesellschaftlichen Fremdbestimmungen, zumindest im Erwachsenenalter. Ihr habt sie eingeladen: Wollt ihr mich bitte fremdbestimmen! Dann jammert also nicht. Wollt ihr lieber selbst entscheiden? Dann tut es doch! Ihr seid frei. Die Eigenbestimmung ist immer überlegen. Ihr habt gute Gründe, euch einzufügen in die Üblichkeiten, in das herrschende Regelwerk, in die Zeiteinteilung. Gut. Ihr könnt auswandern. Aber wenn es euch lieber ist zu bleiben, dann bleibt in bewusster, freier Entscheidung.

Die Vorstellung von Fremdbestimmung beruht auf einem Mangel an Bewusstsein. Sie enthebt euch eigener Entscheidungen, sie schützt davor, für ihre Konsequenzen einstehen zu sollen. Sie bietet euch den Vorteil, dafür eine gute Entschuldigung zu haben.

Am Schluss eurer Vergangenheitsbetrachtung solltet ihr euch vorstellen können, was vor dem Inkarnieren geschah. Da habt ihr euch nämlich überlegt: Welche Fähigkeiten möchte ich gerne trainieren? Stellt euch vor, das Leben sei eine Übungseinrichtung, so etwas wie ein Fitness-Center. Ihr habt euch vor dem Inkarnieren gesagt: "Die und die Fähigkeiten müssten eigentlich noch entdeckt, trainiert, weicher, größer, umfassender oder treffsicherer gemacht werden - und dazu möchte ich gerne ein passendes Leben haben."

Am Schluss könnt ihr sagen: "Wäre dieses Leben nicht so gewesen, ich hätte eine Menge Dinge nicht trainieren können, ich wäre ärmer. Aber die Absprache, die ich getroffen, und das Leben, das ich geführt habe, machen Sinn. Ich bin jetzt reicher, ich habe dazugewonnen. Es ist nun mehr in mir kultiviert und gefördert als zuvor."

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Was mich betrifft kann ich sagen, dass ich heute nicht hiersitzen würde, um über meine Erfahrungen zu schreiben und darüber wie man sich selber helfen kann alles zu überwinden (siehe Anleitung zur SELBSTHEILUNG www.puramaryam.de). Es entsteht tatsächlich ein Reichtum und mein Wunsch das Leben besser zu verstehen, erfüllt sich immer mehr.
 

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