Am 15. Juni 1964 wurde ich als Erste von zweieiigen Zwillingen geboren.
Insgesamt waren wir vier Kinder. Meine Eltern betrieben neben der
Berufstätigkeit meines Vaters eine Nebenerwerbslandwirtschaft. So hatten
wir stets Milch, Eier, Gemüse, Beeren und auch Fleisch aus eigener
Schlachtung.
Meine Eltern hatten viel Arbeit mit allem, so war es gut, dass unsere 12
Jahre ältere Schwester bei der Versorgung von uns Babys
und unserem 4 Jahre älteren Bruder mithelfen konnte. Dadurch ist sie etwas in eine Mutterrolle geschlüpft
und vor allem ich habe eine starke Bindung zu ihr gehabt. An die ersten
zehn Jahre meines Lebens erinnere ich mich wenig. Von meiner
Kindergartenzeit ist fast gar nichts da. Ich besuchte nach der Grundschule die
Realschule, die ich mit der mittleren Reife abschloss. Als ich zwölf Jahre alt war, heiratete meine ältere
Schwester und zog in einen anderen Ort und war somit für mich nicht mehr
ständig erreichbar. Sie fehlte mir sehr und ich wurde kränklich.
Hustenanfälle, starker Kopfdruck, Nesselfieber, Asthmaanfälle, leichte
Magersucht und Allergien waren die Folgen. Diese Rahmenbedingungen und
auch die Schwierigkeiten hatte ich mir wohl so ausgesucht. Siehe auch
unter : Die vorgeburtliche Lebensabsprache. Nach Abschluss der mittleren
Reife machte ich eine Ausbildung als Bankkauffrau und war 17
Jahre bei zwei verschiedenen Banken hauptsächlich im Schalterbereich
tätig. Ich war ehrgeizig und besuchte Fortbildungen. Am meisten
gefiel mir der Kontakt zu den Kunden.Mit Anfang 20 hatte ich ein
Ausserhalb- des- Körper-sein- Erlebnis. Ich machte einen Kurs in
Autogenem Training und übte täglich. An einen Nachmittag legte ich mich in
mein Bett, um zu üben und merkte wie alle Aussengeräusche ganz weit weg
waren, ich sie kaum noch wahrnahm. Als ich bei der Herzübung war, spürte
ich plötzlich einen starken Druck auf dem Brustbereich und ich sah mich
von oben in meinem Bett liegen. Dann entschwebte ich in meinem Bett in den
Himmel, war ganz winzig.... ich war dabei so aufgeregt, was jetzt wohl
kommen möge, und da war es auch schon vorbei und ich war wieder in meinem
Körper.
Mit 23 Jahren lernte ich meinen
Mann kennen und fünf Jahre später heirateten wir. Mit 33
Jahren bekam ich meinen ersten Sohn. Trotz der schönen Erlebnisse mit dem
kleinen Kind war es auch eine sehr schwierige Zeit. Er hatte multiple
Allergien, war die meiste Zeit von den ersten zwei bis drei Jahre mit
starker Neurodermitis, mit massiven Verdauungsproblemen und auch Asthma
belastet. Dennoch wollten wir noch ein zweites Kind. Der zweite Sohn kam
dreieinhalb Jahre später auf die Welt und vertrug noch weniger Nahrungsmittel. Durch verschiedene alternative Therapien wurde jedoch vieles
verbessert und wir konnten klarkommen. Milch und Milchprodukte musste ich
allerdings weiterhin eine Zeitlang ganz weglassen, industriell hergestellte Milchnahrung wollte ich nicht
geben, da ich mich selbst schon bei dem Geruch stark ekelte. Es ging ganz
gut und auch dank der Unterstützung unseres damaligen Arztes, der mir nie
Angst machte. Trotzdem war es auch eine Zeit grosser Einschränkungen durch
die Diäten, die eingehalten werden mussten. Man konnte nicht einfach mal
irgendwohin essen gehen, ohne speziell verträgliche Nahrungsmittel
hauptsächlich für die Kinder mitzunehmen. Auch ich selbst musste während
der Stillzeit - ich stillte beide Kinder 6-8 Monate - vieles weglassen, vor allem alle Milchprodukte und verlor
deswegen an Gewicht in dieser Zeit.
Als mein kleiner Sohn gerade ein halbes Jahr alt war, im Herbst 2001,
traf uns ein Schicksalsschlag. Der 19- jährige Sohn meiner älteren
Schwester hatte sich das Leben genommen. Das war für mich im Hinblick zu
meinen kranken Kindern der Schub, etwas für mich zu tun. So etwas wollte
ich mit meinen Kindern nicht erleben. Ich begab mich in psychologische
Behandlung für ein dreiviertel Jahr, wobei es meine ältere Schwester war,
die den Therapeuten ausfindig machte. So begann für mich ein Aufwachen.
Bei einer Familienaufstellung lernte ich eine Atem-u. Ganzheitstherapeutin kennen, die mich ein dreiviertel Jahr
unterstützte und begleitete. Nach der
Familienaufstellung wieder zu Hause in meiner Familie und bei meinen
Eltern, spürte ich zum ersten Mal, wie sich WAHRE LIEBE anfühlt. Ebenso
erlebte ich eine FREUDE, wie ich es bisher nicht kannte. Das war für mich
eine Vorausschau, jedoch die Arbeit, um dauerhaft dahin zu kommen hatte erst
begonnen. In diesen ersten Tagen nach der Familienaufstellung stellte ich fest, dass mein
fast
zweijähriger Sohn besser nach vorne laufen konnte. Er war immer von einer
Seite zur anderen geschwankt. Ausserdem hatte er starke O-Beine. Heute sind
sie übrigens ganz gerade.
Auch besuchte ich verschiedene Seminare bei
Geistheilerinnen.
Im August 2003 wurde bei meiner älteren Schwester ein Tumor in der Brust
festgestellt. In diesem Herbst nahm ich an einem Workshop "Handauflegen"
teil und legte dann fast täglich bei meinen Kindern die Hände auf. Im
Januar 2004 hatte ich das Erlebnis, dass ich Kanal für eine starke Kraft
war für meine Kinder während der Windpocken.
Im März 2004 eröffnete mir meine Schwester, dass der Tumor bösartig sei.
Ich musste plötzlich einatmen, ein mehrfaches Volumen der üblichen
Luftmenge, dabei hatte ich keine Angst, ich WUSSTE, dass es in Ordnung
war. Ich bot ihr eine Behandlung (Handauflegen) an. Es war wundersam, ich
WUSSTE genau, was zu tun war, instruierte sie mit der Atmung und es wurde
seelischer Schmerz gelöst. Ca. zwei Wochen lang danach bis Anfang April
war alles verändert. In einem Gespräch mit einer Freundin hatte ich
plötzlich das Gefühl, es würde mir nichts ausmachen so wie Hildegard von
Bingen zum Papst oder einer sonstigen hochrangigen Persönlichkeit zu
reisen, um zu sagen, was ich zu sagen habe. Sie sagte zu mir, sie würde
zwar nicht recht verstehen, was ich sage, aber in ihrem HERZEN kommt es
irgendwie an.Während einer mehrtägigen Reise mit Freunden, erlebte ich
mich sehr annehmend. Z.B. machte es mir nichts aus, immer wieder auf die
anderen zu warten, ich konnte geschehen lassen. Dieses Einatmen nahm ich
als einen ungeheuren Energieschub wahr, ich verband mich dabei mit meinem
HÖHEREN BEWUSSTSEIN, dies löste viel in mir und ich
empfand einen "Weltenschmerz".
Kurz danach fuhren wir in den Urlaub an den Lago Maggiore. Dort las
ich in einem Buch, das mir meine Freundin Christiane ausgeliehen hatte,
die Geschichte einer Frau, die die Aufgabe hatte, ihre schwerkranke
Freundin darauf vorzubereiten, dass sie stirbt. An dieser Stelle bekam ich
das LICHT GOTTES über das Kronenchakra. Das veranlasste mich, in die
Stille zu gehen und die Frage zu stellen: "Wie lange lebt meine
Schwester?". Ich hatte darüber gar nicht vorher nachgedacht, sonst hätte
ich mich vor der möglichen Antwort gefürchtet und es wohl sein lassen.
Jedenfalls kam ganz spontan: Zwei Jahre. Daraufhin stürzte ich total ab,
ich war völlig im Schmerz und hatte während des ganzen Urlaubs massive
Atemprobleme. Glücklicherweise half mir meine Therapeutin damals, diese
Antwort in Frage zu stellen und alles offen zu lassen. So vergass ich es
sogar nach einer gewissen Zeit.
Während einer Bootsfahrt auf dem Lago Maggiore fing ich plötzlich an
zu singen: "Durch die hohle Gasse muss er kommen". Das stammt aus der
Geschichte Wilhelm Tell's. Dabei merkte ich, wie meine Stimme
aussergewöhnlich kraftvoll war. Wegen dieses Erlebnisses nahm ich im
August 2004 an einem Singworkshop teil. Dort lernte ich Barbara kennen
(Barbara hat am Samstag vor Pfingsten 2010 ihren Körper abgelegt,
eines Morgens vor dem Aufwachen war sie in meinem Bewusstsein und
"verabschiedete" sich von mir und sagte: "Du bist jetzt soweit". Das war
bevor ich ca. 2 Wochen später im Aussen von ihrem Ableben erfuhr. In der
Folgezeit nahm ich immer wieder wahr, dass sie mich im Geistigen führte).
Wir machten nach einem
Gespräch beim Mittagessen gleich einen Termin aus. Mehrere Male war
ich bei ihr. In eine Sitzung kam ich mit der Angst, meinen kleinen Sohn zu
verlieren. Er selbst (er war drei Jahre alt) holte durch die Äusserung : "Es
werden nicht alle Kinder erwachsen" diese Angst heraus. Ich hatte an
einen Todeszeitpunkt mit zwölf Jahren gedacht. Jedenfalls sah ich
plötzlich ein "Bild", es war nicht so klar wie ein Foto, es war alles
erdig braun, ein Sarg, eine Frau mit Tuch über dem Kopf. Barbara fragte:
"Wer liegt denn da?" Ich sagte:"Jesus". Ich dachte, ich (die Frau) kann
nur Maria sein. Dann wurden mir ganz viel schwere Energien rausgezogen, ich hielt Barbara
meine Hände entgegen und plötzlich sah ich ein unbeschreibliches LICHT aus
meinem HERZCHAKRA kommen, etwa 50 cm weit heraus. Das alles passierte in
wenigen Minuten und ich musste gleich danach zur Toilette und kam an einem
Spiegel vorbei und bemerkte mein verändertes Gesicht. Dieses Erlebnis war
für mich eine Vorausschau, was sein wird, wenn alles Belastende bearbeitet
ist.
Daraufhin beschäftigte ich mich mit Maria,
indem ich in dem Buch: " Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter
Maria " von Gottfried Hierzenberger und Otto Nedomansky las. Ich wurde
durch das LICHT GOTTES auf dieses Buch hingewiesen.
Seit Herbst 2003 besuchte ich ausserdem regelmässig einen Kreis, der sich
mit dem Thema HEILUNG beschäftigt. Dort war meist eine Frau, die Fragen
beantwortete. Einmal sprach mich das, was sie sagte an, dass ich
sie fragte, ob sie mich meinte. Worauf sie mir unter anderem sagte, dass
ich ein schweres Karma hätte. Ein anderes Mal kam sie auf mich zu, um mir
zu sagen, dass da ein Engel ist, der mir helfen will.
Auch durch die Gespräche mit meiner Freundin Christiane lernte ich mich an
meinen Schutzengel zu wenden. Seitdem habe ich viele schöne Erfahrungen
gemacht, die die Präsenz und Hilfe der Engel zeigen.
Im September 2004 wollte ich nun Klarheit darüber haben, ob ich nun Maria
bin. Deshalb und auch weil ich grosse Angst vor dem Dunklen hatte,
vereinbarte ich mit dieser Frau aus dem Heilkreis einen Termin für eine
telefonische Beratung. Zuvor wurde ich durch das LICHT GOTTES (ein Prickeln
von oben herab wie eine Dusche) auf die Namen: Franz von Assisi, Johanna
von Orleans und Hildegard von Bingen aufmerksam gemacht. Bevor jedoch das
eigentliche Gespräch zustande kam, war der ERZENGEL GABRIEL in meinem
BEWUSSTSEIN (ich saß gerade an meinem Schreibtisch und blickte auf die
Wolken) und der Satz: "ACHTE AUF DEINE INTUITION". Daraufhin habe ich mir
sozusagen meine Fragen zunächst selbst beantwortet und damit verglichen,
was die Frau mir dann sagte. In einem sehr viel späteren Rückblick habe
ich dann festgestellt, dass meine Antworten dem entsprachen, was für mich
heute stimmig ist. Allerdings hätte ich es damals noch gar nicht annehmen
können und ich wäre auch noch nicht reif dafür gewesen. Die Frau gab mir
unter anderem den Hinweis, dass ich damals (vor 2000 Jahren) ESSENERIN
war. Das veranlasste mich, im Internet das Stichwort "ESSENER" einzugeben
und ich kam direkt auf MARYAMS Seiten (www.puramaryam.de). Ich las zum Teil
stundenlang, ich war dabei hellwach und machte eine Übung nach der
anderen. Die Seiten, die ich durcharbeitete, druckte ich für meine
Freundin Christiane aus und diskutierte mit ihr darüber. Auch stellte ich
gleich anfangs fest, dass ich alleine beim Lesen gereinigt wurde.
Auch sagte die Frau zu mir, dass ich mit dabei war den Leib von Jesus
abzuholen. Ich sollte mich nun damit auseinandersetzen, WER ICH BIN. So
las ich in den Evangelien nach und nahm an, dass ich eine der Frauen war,
die Jesus begleiteten. Nun empfand ich es so, dass mir nur noch die
Möglichkeit blieb, darum zu bitten, dass mir gezeigt wird, WER ICH BIN,
bzw. wer ich z.Zt. Jesu war. Am 25.11.2004 bat ich um diese Einblicke, so
wie es für mich richtig war, um mich kennenzulernen und auch meine AUFGABE
zu erkennen.
Im Januar 2005 kamen eine Reihe von Durchsagen am Morgen vor dem
Aufwachen. Darauf wurde ich bereits einige Zeit vorher von einer lieben
Bekannten vorbereitet, die für mich aufgeschrieben hatte auf die Worte am
Morgen zu achten und sie zu notieren. Auch auf meine Träume sollte ich
achten und mit einem lieben Freund darüber sprechen.
15. Januar 2005:
" BEIDE ALS LINKE HAND IN GOTTES SCHOSS GELEGT, CHRISTIANE UND ICH /MARIA
MAGDALENA. "
Dieser Satz kam zweimal ganz klar und deutlich und ich hatte ein sehr
gutes Gefühl dabei.
17.Januar 2005:
In einem Traum sah ich auf einem grossen schneebedeckten Berg drei Yetis
stehen. Wir (das waren ein paar Leute) wollten hoch, doch am Zugbahnhof war
es voll und wir erfuhren, dass es noch eine Weile dauert, bis wir nach
oben können.
18. Januar 2005:
Im Traum sah ich ein Bild: "Tischreihe mit Leuten" und dann vernahm ich
die Frage: "Was würdest du machen, wenn du die Chance bekommst, dich zu
entwickeln?"
Ich stelle mich vor, ich setze mich in die Tischreihe und unterhalte mich.
26. Januar 2005:
Mein jüngerer Sohn war leicht fiebrig und ich fragte GOTT, was ich für ihn
tun könne. Die Antwort war, einfach nur da sein. So sass ich stundenlang
neben meinem Kind, er war damals noch keine vier Jahre alt. Da sagte er
äusserst interessante Dinge zu mir wie:
- Wenn er auf den Knopf drückt, dann flieg ich und Andreas Peters (ein
Kindergartenfreund des älteren Sohnes - Name geändert) mit einem Kampfjet
los auf einen Berg, dort gibt es Feuer. Ich fragte ihn:" Brennt es da
richtig?" Da sagte er:" Es brennt nicht richtig, es raucht nur. Dann
kommt viel Wasser und es ist viel schöner als jetzt Mama, und du kannst
schön wandern gehen auf diesem Berg."
- Wenn er sechs Jahre alt ist, will er weg von hier in eine andere Stadt.
Ich fragte:" Nach Berlin?" "Nein, nicht so weit."
- Wenn er sechs Jahre alt ist, dann kommt gleich nach Ostern Weihnachten.
- Irgendwann stirbt man nicht mehr.
28. Januar 2005:
In einem Traum in dem es um die jetzige turbulente Zeit ging in der auch
MARIA (jetzt: MARYAM) ist, kam wieder eine klare Durchsage:
"Die Zeit in der ihr Jesus
nachfolgen dürft und ihr ( vielleicht ) in eine andere Stadt oder einen
anderen Ort zieht kommt später. MARIA."(dabei
war für mich ganz klar der Absender MARIA, die sich jetzt nach GOTTES
WILLEN MARYAM (www.puramaryam.de)
nennt)
Ich wusste das "Vielleicht" war
da, dass ich mich nicht gar so sehr erschreckte.
Im Mai 2005 fand in Ostelsheim ein Seminar von MARIA (jetzt heisst
sieMARYAM) über die
"BEDINGUNGSLOSE LIEBE" statt, an dem ich teilnahm, weil ich sie gerne
kennenlernen wollte. Zuvor hatte ich mir gewünscht sie möge hier in die
Nähe kommen, da ich mir nicht vorstellen konnte nach Berlin zu fahren.
Gleich anfangs während des Seminars hatte sich bei mir sehr viel Schmerz
gelöst und ich weinte und sie hatte uns (es waren ca. 40 Teilnehmer) davon
erzählt, wie GOTT sie aus den USA wieder zurück nach Berlin gerufen hatte.
Wir sassen in einem grossen Kreis und normalerweise ging sie rundherum,
aber während sie dies erzählte, blieb sie die ganze Zeit vor mir stehen
und schaute mich an.
September 2005
In dem Heilkreis machte ich eine Meditation mit. Dabei sah ich Jesus
(allerdings ziemlich undeutlich mit nacktem Oberkörper) und WUSSTE, dass er
mich unterstützt und es war ebenfalls das WISSEN da, dass ich nicht
alleine bin. Das sagte mein jüngerer Sohn auch schon mal zu mir: " Mama du
bist nicht allein."
23. Oktober 2005:
Erst im Oktober 2005 hatte ich den Mut, mich zu Hause hinzusetzen und mit
GOTT ins Gespräch zu gehen. Zuvor besuchte ich den Gottesdienst in unserer
Gemeinde. Dort wurde ich durch das LICHT GOTTES auf eine Textstelle aufmerksam
gemacht, in der es darum ging, dass GOTT mich ruft. So fragte ich:
Du hast mich gerufen, was willst du jetzt von mir, dass ich tue? Ich hatte es mir angewöhnt GOTT so anzusprechen:
GOTT, DER DU LICHT UND
LIEBE BIST, DER DU DU BIST, DER DU ICH BIST, DER DU ALLES BIST WAS IST,
DER DU QUELLE ALLEN LEBENS BIST, DEN ICH ÜBER ALLES LIEBE ( dies fiel mir
aber manchmal nicht leicht).
Hier sollte ich noch einfügen, dass ich bis dahin und auch später mehrere
Bücher über Maria Magdalena gelesen hatte. Es gab Textstellen, die für
mich einfach stimmig waren und auf manches wurde ich durch das LICHT
GOTTES hingewiesen und inspiriert,
darüber nachzudenken. Mir wurde klar, dass überall WAHRHEIT enthalten ist. Im folgenden die
Bücher:
SANANDA Maria Magdalena Meine große Liebe (Manuela Torelli)
Das Evangelium der Maria Die weibliche Stimme des Urchristentums (Jens-Yves
Leloup)
Das Manusskript der Magdalena (Tom Kenyon & Judi Sion)
Maria Magdalena Die verbotene Göttin des Christentums (Margarita Arminger)
Ich hörte:
"MUTIG SEIN, DEINE ÄNGSTE ÜBERWINDEN, DASS DU SELBST AUCH DIE
CHANCE HAST, ZU ERLEBEN, WIE SICH ALLES ZUM GUTEN ENTWICKELT. DU HAST
ANGST, DASS DU EINEN STEIN INS ROLLEN BRINGST, DER DANN NICHT MEHR
AUFZUHALTEN IST. WAS MACHT DAS SCHON? DAS IST GEWOLLT. ES IST ALLES
GEFÜHRT UND GESCHÜTZT. DEIN EINZIGES PROBLEM IST DEINE ANGST, OB ALLES GUT
GEHT. DIE BRAUCHST DU NICHT, DAFÜR SORGEN WIR, DEINE HELFER. UND ALLES IST
BEREITS IN GOTTES PLAN FESTGELEGT. NUN SEI GETROST,
DASS WIR DICH FÜHREN UND MACHE DIR KEINE SORGEN."
*
Am 01.11.2005 wurde von unserer Kirchengemeinde traditionell das
Sauerkrautessen veranstaltet. Wie jedes Jahr ging ich mit meiner Familie
dorthin. Es gab wieder eine Tombola und die Kinder wollten natürlich Lose
kaufen. Bisher kannte ich es so, daß wir einige Preise gewannen. Dieses
Mal kam mein grösserer Sohn mit nur einem Preis zurück an unseren Tisch
und sagte: "Mama das Buch ist für dich, schau mal auf das Bild" Ich sagte:
"Die Frau hat dunkle Haare". Er erwiderte: "Das ist doch ein schwarz-weiss
Foto". Ein Buch mit dem Titel: Siddi Deutsch - Das bewegende Schicksal
einer messianischen Jüdin von Paul Odland. Die Losnummer war 727 (das ist
übrigens die Nummer einer Boeing, wie mir meine Jungs erklärten). Durch
dieses Buch wurde mir KLAR, dass ich darüber berichten soll, was ich
erlebe. Auch das Abflugdatum der 20. November 2005 (Totensonntag) wurde
mir über eine Textstelle durch das LICHT GOTTES gezeigt. Meine Freundin Christiane und ich waren
an diesem Tag den 2.Tag bei einem Wochenendseminar: " Die Heilungssymbole
der Nephtys (eine ägyptische Gottheit und Schwester der Isis)". Dort gab
mir die Seminarleiterin das Stichwort, denn sie sprach von Maria Magdalena
als einer Eingeweihten der Isis. So sagte ich, dass Maria Magdalena eine
meiner Inkarnationen war. Während des Seminars, das sehr interessant und
aufschlussreich für mich war, wurde mir vollends klar, dass es nicht zu
meinen Aufgaben gehört mit diesen Symbolen zu arbeiten. Am 23./24.10.2004
hatte ich bereits ein Seminar über ägyptische Lichtessenzen besucht und
mich seit dieser Zeit über einen längeren Zeitraum damit unterstützen
lassen.
3.11.2005
Vom Verlag der Zeitschrift Amavida hatte ich mir ein Probeexemplar und
eine Beschreibung meines Namens Brigitte schicken lassen. Beim
anfänglichen Lesen dachte ich schon das bin ich nicht mehr und da kam mein
jüngerer Sohn und riss es mir aus der Hand und zerknüllte es. Ich
fragte ihn: " Ist das nicht mehr stimmig für mich?" Er meinte das bräuchte
ich nicht mehr. Er zerknüllte ebenso fast alle Seiten des Probeexemplars der
Zeitschrift, nur die Seite auf der stand: "Halten sie ihr Leben
schriftlich fest," gab er mir in die Hand. Witzig oder? Bereits Christiane
hatte mich mehrmals darauf hingewiesen, dass ich ein Tagebuch führen soll
und auch Barbara hatte mich darauf hingewiesen.
An diesem Tag gab mir mein jüngerer Sohn seinen Rosenquarz, den er zuvor
auf einem Markt bekommen hatte. Er sagte: "Der ist für Dich fürs HERZ,
Stein der LIEBE." Da übte ich das "Gebet ohne Worte"(Anleitung:
www.puramaryam.de) mit dem Stein
auf der Brust, dabei machte ich mein HERZCHAKRA bewusst auf und mein
ganzer Körper wurde durchgeschüttelt. An einem anderen Tag sagte mein jüngerer Sohn
zu mir: "Der Satz der LIEBE ist stärker, als der Stein."
13.11.2005
Bei einem sehr schönen Familiengottesdienst (Oase) in unserer
Kirchengemeinde wurde die Geschichte von Lumina (Lumina: Eine Geschichte
für die dunkle Jahreszeit von Brigitte Weninger u. Julie Wintz-Litty)
erzählt. Das Mädchen hatte keine Eltern mehr, war aber mit der Liebe der
Mutter ausgestattet und alles was sie hatte war eine Laterne. Sie zog
durchs Land, doch nirgendwo durfte sie bleiben. Wenn sie um Essen bat,
wurde sie vielfach abgewiesen mit dem Hinweis, sie hätten selbst nicht
viel. Aus Angst sie könnte etwas stehlen, wurde sie auch aus den Gärten und Scheunen vertrieben.
Daraufhin ging sie in den Wald, dort löschte ein Windstoss das Licht ihrer
Laterne. Sie traf auf Wölfe, die ihr aber nichts taten. Eine Eule führte
Lumina aus dem Wald heraus auf einen breiten Weg. Nach einer Weile sah sie
ein Licht. Es war ein Junge mit einer Laterne. Sie bat ihn um Licht. Da
sagte der Junge, er könne ihr sein Licht nicht geben, denn sonst hätte er
selbst keines mehr. Da sagte sie ihm, sie habe selbst eine Laterne, er
bräuchte sie nur anzuzünden. Das tat er nun und es schien als ob nun seine
Laterne viel heller und schöner leuchtete als zuvor. Der Junge nahm Lumina
mit nach Hause zum Bauernhof seiner Eltern. Lumina erzählte, was sie
bisher erlebte und brachte LICHT in alle Herzen. Sie hatte ein neues
Zuhause gefunden. Durch die Anwesenheit von Lumina veränderte sich das
Leben der ganzen Familie.
Als ich mich heute (18.5.08) beim Schreiben mit dieser Geschichte wieder
befasste, berührte es mich sehr. Lumina hatte ein Licht, das ausgeblasen
war. Der Junge zündete es mit seinem Licht wieder an, daraufhin schien ihm
sein eigenes Licht viel schöner und heller. Ich kann mich ein wenig mit
Lumina identifizieren. Mein LICHT konnte lange Zeit nicht mehr leuchten,
bis es wieder angezündet wurde. Voraussetzung war, dass ich auf die Suche
ging, um LICHT zu finden, so wie es auch Lumina tat. Da bekam ich
vielfältige Hilfe. Vorallem aber hat mir MARYAM geholfen, weil sie ihr
LICHT (www.puramaryam.de)
ganz uneigennützig angeboten hat, ich konnte und kann immer darauf
zugreifen, auf wichtige Informationen, Anleitungen, wie ich mir selbst
HELFEN kann und auf die Kraft, die Veränderung leichter geschehen lässt.
In diesem Gottesdienst sangen wir gemeinsam ein Lied, in dem es um Wunder
geht, die noch kein Auge sah. Dabei spürte ich das LICHT GOTTES und für
mich bedeutet dies, dass solche Wunder geschehen werden. Oder anders
gesagt, dass Veränderungen möglich sind, wie wir uns das vielleicht im
Moment kaum vorstellen können.
16.11.2005
Meine Freundin Christiane und ich hatten die Idee, uns musikalisch
beschenken zu lassen. So gingen wir zu einem Konzert des Hausmusikkreises
in die evang. Kirche. Dort las unser Pfarrer zwischen den musikalischen
Darbietungen aus Briefen Dietrich Bonhoeffers an seinen Freund Eberhard
Bethge vor.
Folgende seiner Worte haben mich sehr angesprochen und erstaunt und
deshalb gebe ich sie hier wieder. Textstelle aus: Gedanken zum Tauftag
von Dietrich Wilhelm Rüdiger Bethge Mai 1944 "Es ist nicht unsere
Sache, den Tag vorauszusagen - aber der Tag wird kommen -, an dem wieder
Menschen berufen werden, das Wort Gottes so auszusprechen, dass sich die
Welt darunter erneuert. Es wird eine neue Sprache sein, vielleicht ganz
unreligiös, aber befreiend und erlösend, wie die Sprache Jesu, dass sich
die Menschen über sie entsetzen und doch von ihrer Gewalt überwunden
werden, die Sprache, die den Frieden Gottes mit den Menschen und das Nahen
seines Reiches verkündigt."Und sie werden sich verwundern und entsetzen
über all dem Guten und über all den Frieden, den ich ihnen geben
will"(Jerem. 33,9). Bis dahin wird die Sache der Christen eine stille und
verborgene sein; aber es wird Menschen geben, die beten und das Gerechte
tun und auf Gottes Zeit warten. Möchtest Du zu ihnen gehören und möchte es
einmal von Dir heissen: "Des Gerechten Pfad glänzt wie das Licht, das
immer heller leuchtet bis auf den vollen Tag" (Sprüche 4,18)."
entnommen aus dem Buch: DIETRICH BONHOEFFER Widerstand und Ergebung
Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft herausgegeben von Eberhard Bethge
In dieser folgenden Zeit begann ich, meiner Familie,
Verwandten und anderen mit denen ich zu tun hatte zu sagen, dass ich MARIA
MAGDALENA BIN
und was ich ERLEBE. In einer Unterrichtsstunde bei meiner damaligen
Gesangslehrerin verliess mich der Mut und ich
"ZEIGTE" mich nicht. Zuhause wieder angekommen fand ich eine
Einladung von
der evang. Kirchengemeinde im Briefkasten an uns Mitarbeiter (ich war zu
der Zeit beim Seniorengeburtstags-Besuchsdienst und Austrägerin des
Gemeindebriefes) mit der Jahreslosung 2006: "Ich lasse dich nicht
fallen und verlasse dich nicht." (Josua 1, 5b) und folgendem Text:
Nichts - weder Hohes noch Tiefes - kann uns trennen von Gott. Das zu
wissen, tut gut. Denn wie leicht verlieren wir Gott aus den Augen, wenn
wir ganz oben sind im Leben oder ganz unten !
Erreichen wir, wofür wir uns abrackerten: den höheren Verdienst, den
höheren Posten, das höhere Ansehen - dann ist Gott oft schnell vergessen.
Und geraten wir in tiefes Leid, in tiefen Schmerz, in tiefe Trauer - dann
verlassen uns Mut und Gottvertrauen oft ebenso schnell. Wie gut, dass Gott
uns nicht verlässt! Wie gut, dass Er uns nicht fallen lässt! Sondern uns
hält. Zu uns hält. Uns fängt. Uns trägt.
Ein Trapezkünstler erzählte: "Wenn ich springe und mich fallen lasse,
brauche ich Vertrauen zu dem, der mich fängt. Genau im richtigen Moment
muss der Fänger mich aus der Luft holen. Das Geheimnis ist, dass ich das
Fangen ganz dem Fänger überlasse und selbst gar nichts tue. Ich strecke
einfach meine Arme zu ihm aus und warte, dass er mich fängt und zu sich
zieht. Das Schlimmste, was ein Springer tun kann, ist zu versuchen, den
Fänger zu fangen. Wollte ich die Handgelenke des Fängers ergreifen, so
würde ich sie ihm brechen. Das wäre für uns beide das Ende! Nein! Ein
Springer lässt sich fallen und vertraut. Und ein Fänger fängt. Das ist das
Geheimnis."
Gott spricht: "Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht."
An der Stelle: "Wenn ich springe und mich fallen lasse, brauche ich
Vertrauen zu dem, der mich fängt. ... "spürte ich das
LICHT GOTTES fliessen und ich WUSSTE, das war die Antwort auf mein Zögern
mich zu ZEIGEN in der Gesangsstunde am Morgen.
*
Weihnachten 2005 war bei mir geprägt von einer Erkältung mit
leichten Schmerzen im Brustbreich. Ich ARBEITETE mit der höchsten mir
möglichen BEDINGUNGSLOSEN
LIEBE (www.puramaryam.de) sehr viel an mir und folgte einem inneren Impuls an allen Feiertagen
zu den Gottesdiensten bei uns in die evang. Kirche zu gehen. Vorallem bei
dem Lied: " O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit"
konnte ich mit sehr viel KRAFT jeweils mitsingen.
Im Gottesdienst am 2. Weihnachtstag erzählte der Pfarrer eine Geschichte
über das Zusammenkommen zweier verfeindeter Soldaten im 2. Weltkrieg (ein
Russe und ein Deutscher), die über die Bibel ihr gemeinsames Christsein
erkannten. Dies berührte mich sehr und es löste sich wieder etwas von
diesem Panzer, den ich am HERZ-chakra spürte.
In diesen Tagen spürte ich auch, wie die bei mir vorhandenen Energien zäh
an mir hingen und ich keine Lust hatte das Essen am Tisch zu verteilen. So
oft es ging ARBEITETE ich an mir, was dann jeweils Zucken im ganzen Körper
hervorrief, als Energien ins LICHT gingen. Anwesenden Familienmitgliedern
erklärte ich so gut ich konnte, was das bedeutet.
Wiederum einem inneren Impuls folgend, nahm ich am Silvestergottesdienst
teil. Während der Predigt und Gebete kitzelte es mich am Hals und ich
musste husten. Weil ich den Gottesdienst nicht stören wollte, streichelte
ich meinen Hals und bat die Wesen und Seelen LIEBE-voll, wenn es jetzt
Zeit ist, doch jetzt ins LICHT zu gehen und die ENGEL bat ich sie
aufzunehmen. Ich empfand dabei eine sehr intensive LIEBE und dann musste
ich weinen. Ich atmete zuvor gezielt an die Stelle, wo es kitzelte und es
fing an überall rauszuziehen. Dabei bekam ich in den Händen eine Spastik
und konnte mir nicht einmal mehr die Nase selbst putzen. Zwei liebe Frauen
kamen mir dann zu Hilfe, setzten sich neben mich und nahmen meine
verkrampften Hände in ihre. Mit der Zeit löste sich die Spastik an meinen
Händen wieder und ich war doch sehr froh über diesen Beistand, den ich
erfuhr. Obwohl ich keine Angst hatte, war es doch eine sehr heftige
Erfahrung auf meinem bisherigen Weg. Ich war danach körperlich sehr
schwach und deshalb ging ich nicht zum Abendmahl hinunter, erst später in
Begleitung der Frauen trank ich zur Stärkung den restlichen Traubensaft.
Was ich dann aber spürte, war eine ungewöhnliche LEICHTIGKEIT zusammen mit
grosser LIEBE, die mich beinahe unseren Pfarrer umarmen liess. Spontan
fiel mir die Geschichte des taubstummen Jungen aus der Bibel ein, der von
Jesus geheilt wurde.
Leider hielt dieser Zustand nur kurze Zeit an, doch liess er mich ERLEBEN,
wie meine vorhandene AUSSTRAHLUNG besonders einen Gast unserer
Silvesterparty wie magisch anzog. Mir war, wie wenn bei unserer
Unterhaltung das LICHT GOTTES das nächste Thema zur HEILUNG bei mir
hervorholte und damit war es erst einmal vorbei mit meiner LEICHTIGKEIT
und AUSSTRAHLUNG.
Tage später spürte ich in einem Gespräch, in dem es um eine Frau im
zweiten Weltkrieg ging, die von mehreren Russen missbraucht und geschlagen
wurde, intensiv das LICHT GOTTES und ich dachte sofort daran, dass dies
die Erklärung für mein aussergewöhnliches Erlebnis am Silvesterabend in
der Kirche war. Als diese Frau war ich damals inkarniert und GOTT nahm mir
jetzt
den Grossteil der Folgen der damaligen Tat ab, die ich noch nicht mit der
LIEBE BEARBEITET hatte.
*
Im Februar 2006 erklärte mir mein Mann, dass er immer schon mal in die
Schweiz ziehen wollte. Das LICHT GOTTES bekräftigte seine Aussage und nun
endlich wusste ich, wohin wir umziehen sollten. Da ich mich zuvor mit dem
Gedanken nach Amerika auszuwandern auseinandersetzte, schien mir ein Umzug
in die Schweiz ein relativ kleiner Schritt, der gut zu bewältigen ist.
Mein Mann erzählte mir, dass er in Zürich schon ein Jobangebot hätte.
Dieses Gespräch löste aber offensichtlich sehr schwere Energien in mir und
ich erlebte zum ersten Mal, dass ich nichts mehr hören wollte, alles war
mir zuviel. Ich sass völlig verzweifelt auf unserem Sofa und bat GOTT um
HILFE. Dann sagte GOTT zu mir: "ES IST DEIN MANGELNDES TRAUEN, DASS DAS
WAS IST ALLES SO RICHTIG IST."
Anfang März 2006 bat ich meine Familie, mich von nun an MARIA MAGDLENA zu
nennen. Bei diesen Gesprächen spürte ich sehr deutlich das LICHT GOTTES,
das mich unterstützte, weil dies für mich "WESENTLICH" war, meinen
jetzigen Namen MARIA MAGDALENA zu gebrauchen, gleich einem Schlüssel in
eine andere WELT.
In einem Gottesdienst, den ich besuchte, wurde ich mit dem LICHT GOTTES
auf ein Gebetsabschnitt hingewiesen, indem um Kraft gebeten wurde, um
anderen im Leid beistehen zu können. Was dies bedeutete, wurde mir bald
klar. Es betraf mich persönlich in Bezug auf meine ältere Schwester, die
an Krebs erkrankt war und zu dieser Zeit bereits im Krankenhaus lag, da
sich ihr Allgemeinzustand seit Anfang des Jahres sehr verschlechtert
hatte.
Mit dem Hinweis in meiner KRAFT zu bleiben und auch anzunehmen, was auch
immer kommt, sah ich es nun als meine AUFGABE an sie zu begleiten, ohne
jedoch meine Kinder zu vernachlässigen. Mein Mann arbeitete in dieser Zeit
vorübergehend sehr viel im Ausland und ich konnte mich deshalb auch
ansatzweise in eine alleinerziehende Mutter hineinversetzen.
Ich wurde sehr sanft an mein Erlebnis erinnert, das ich mit einer
Buchstelle vor zwei Jahren hatte, im Grunde genommen wurde ich darauf
vorbereitet, dass meine Schwester ihren Körper ablegen wird. Dennoch war
für mich immer noch alles andere möglich und insgeheim hoffte ich,
dass sie wieder gesund wird. Meine AUFGABE war bei ihr sein und sie
begleiten. Bei alldem wurde ich sehr vom LICHT GOTTES getragen und diese
Zeit war auch sehr schön für mich. Kurz bevor meine Schwester dann
"gestorben" ist, fühlte ich, dass sie meine Begleitung auch in der Nacht
brauchte und ich ARBEITETE mit der LIEBE von zuhause aus für sie und durfte sie bei meinem letzten Besuch noch fragen,
ob sie auch bereit wäre ihren Körper abzulegen.
Mit meiner Freundin Christiane unterhielt ich mich darüber, dass alles, was ich mit
meiner Schwester noch besprach ihr helfen würde in einer neuen Inkarnation
ein schöneres Leben zu leben, dass alle ARBEIT sozusagen nicht umsonst
war, sondern unser Leben in der geistigen Welt mitbestimmt und natürlich
sich auch für die nächste Inkarnation auswirkt.
*
Eines Abend war ich unterwegs zum Englischkurs, da sah ich vor einem Haus
ein Fahrzeug stehen mit eingeschaltetem Warnblinker. Es war schon dunkel
und ich wunderte mich was das wohl soll, fuhr aber weiter. Etwa 500 Meter
weiter drehte ich dann um, weil GOTT auf meine Gedanken: "Es wird schon
irgendjemand danach schauen." sagte: " SCHAU DU DANACH."
Ich parkte mein Auto und klingelte bei einem Hausbewohner und fragte, ob
er wüsste, warum an dem Fahrzeug der Warnblinker an ist. Ich war froh, als
dieser dann mit der Taschenlampe runterkam und wir schauten gemeinsam ins
Fahrzeug, um festzustellen, dass niemand drin ist. Es war mir eigentlich
schon klar, dass nichts Besonderes ist, es aber wichtig war danach zu
schauen. Beide sagten wir dann, es wäre ja möglich gewesen, dass hier eine
Mensch in Not ist, nicht mehr aussteigen konnte und es gerade noch
schaffte den Warnblinker einzuschalten.
Das war wie eine Prüfung für mich und eine Übung für mein Bewusstsein,
mich angesprochen zu fühlen, wenn ich etwas Sonderbares bemerke und es
nicht einfach wegzuschieben, sondern selbst zu handeln. Auch merkte ich,
dass ich grosse Angst hatte, mich alleine dem Fahrzeug zu nähern, Angst,
dass mir selbst etwas passieren könnte.
Wie zur Vorbereitung auf diese Situation sang ich zuhause bevor ich
losfuhr ganz automatisch das Lied: "I promise to do all I can to give you
the glory" * Kurz vor Ostern 2006
kam mir der Gedanke, dass bei der Urnenbeisetzung vor einer Woche die
Seele meiner "verstorbenen" Schwester in meine Aura kam. In dieser Zeit
spürte ich sehr intensiv immer wieder das LICHT GOTTES, das mich in
Gesprächen mit anderen Menschen unterstützte, das auszusprechen, was für
mich wahr ist und auch dabei mich mit meinem neuen Namen und meinem SEIN
als MARIA MAGDALENA zu zeigen. Am Gründonnerstag wachte ich nachts auf an
einem Frieren und musste mich dreimal übergeben, dann war es mir sehr
schlecht und ich hatte Angst ohnmächtig zu werden. Ich war allein, nur
meine Kinder waren da und ich bat GOTT um HILFE und sofort wurde mir über
die Hände ganz viel "herausgezogen". Das Schlimmste war erst einmal vorbei
und ich rief dann meine Freundin Christiane an, da GOTT zu mir sagte, "ein
inkarnierter Engel" will mir helfen. Sie kam am Nachmittag und durch unser
Gespräch besserte sich mein Zustand weiter.
An Ostern waren wir mit Verwandten und einem Freund essen und wir
unterhielten uns auch darüber, dass Jesus gar nicht am Kreuz gestorben
ist, und sie fanden das ganz selbstverständlich, dass er sich selbst
HEILTE. Dabei hatte er, wie ich das sehe viele HELFER und auch Ärzte,
die sich seiner angenommen hatten.
Siehe hierzu auch MARYAMS Seite über OSTERN:
OSTERN -
Feier des Ewigen LEBENS NEU: DAS MYSTERIUM DER KREUZIGUNG
(Anleitung)
Immer wieder spürte ich die Aufgabe, auszusprechen was ich erlebe. Mutig
tat ich es in vielen Gesprächen mit Verwandten und Freunden und wurde
dabei sehr vom LICHT GOTTES unterstützt, was mir wiederum sehr gut tat und
mich immer wieder harmonisierte. Eine liebe Verwandte gab mir eine
Kassette, die bei der Beerdigung meiner "verstorbenen" Schwester
aufgenommen wurde. Ich meinte mich noch ganz gut an die Predigt des
Pfarrers zu erinnern, so dass ich diese Kassette nicht anzuhören brauchte.
Dennoch legte ich sie ein mit dem Gedanken an meine Schwester:" So jetzt
kannst du deine eigene Beerdigung nochmal miterleben." Da fragte sie mich
in Gedanken:" Warum machst du das? Das brauchst du nicht." Kurz darauf
schaltete der Kassettenrecorder ab und spulte die Kassette automatisch
zurück. Da musste ich lachen und nahm die Kassette aus dem Recorder, um
sie wieder zurückzugeben.
Einmal fragte ich meine Schwester in Gedanken: "Wie ist es denn so da
drüben?" Ich meinte den jenseitigen Bereich, indem sie war. Während ich
buchstäblich nichts sah, bekam ich die Antwort: " Du würdest nur
erschrecken." Dabei beliess sie die Auskunft und erst Ende 2008 bekam ich
durch das Lesen des Buches: "Ein Wanderer im Lande der Geister" von
Franchezzo, Turm-Verlag Bietigheim-Württ., ISBN 3 7999 0050 0
eine Vorstellung, wie unterschiedlich die jenseitigen Bereiche sind, und
sich Seelen dort auch hocharbeiten dürfen, um immer weiter in LICHTERE
Bereiche aufzusteigen. Dabei können sie auch von noch "Lebenden"
unterstützt werden. Es passierte mir auch immer mal wieder, dass ich
anderen verstorbenen Verwandten helfen sollte. Ich wusste auch, dass für
sie gebetet wurde. Anfangs tat ich dies dann mit der GNADE-Übung. Siehe
hierzu bei MARYAM:
DIE MACHT DER GNADE
Später lernte ich die
"Erweiterte Fürbitte" ebenfalls von MARYAM. Genauso setzte ich immer
wieder die
"Erweiterte Fürbitte" für meine Schwester und auch für mich selbst
ein.
Fortsetzung folgt
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